Photonik-Akademie: Perspektiven für eine Karriere in der Welt des Lichts

Eine Woche lang in die Welt der Photonik eintauchen: Das ist die Photonik-Akademie. Diese Praxis-Woche für Studierende findet jährlich an wechselnden Fraunhofer-Instituten statt und hat jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt. Exkursionen zu Unternehmen, Treffen mit Firmen-Chefs, praktische Experimente, Workshops zu Soft Skills, Vorträge ausgewiesener Experten und ein buntes Begleitprogramm erwarten die Teilnehmer. Profitiere vom Austausch mit Gleichgesinnten und Fachleuten der Photonik und bewirb dich für die nächste Akademie!

Historie der Photonik-Akademie

Photonik-Akademie 2013: Wir suchen die Besten für Lösungen mit Licht
17. bis 22. März 2013 am Fraunhofer IOF in Jena

Der Schwerpunkt der nächsten Photonik-Akademie ist “Lösungen mit Licht – Optische Systemtechnik in Industrie und Produktion”. Lass dich überraschen von den Anwendungsmöglichkeiten optischer Systeme. Wir bieten dir faszinierende Einblicke.

Die Bewerbungsphase ist beendet.

 

Das erwartet dich:
  • Exkursionen zu Unternehmen und Instituten (Carl Zeiss, Jenoptik, IPHT, aspericon, microfluidic chip shop, Analytik Jena)
  • Ein dreiteiliges Praktikum
    • Simulation optischer Komponenten
    • Eigenständiger Bau deines Teleskops
    • Vermessung und Vergleich aller 36 Teleskope: Für das Beste gewinnst du einen attraktiven Preis!
  • Treffen mit Firmen-Chefs und young professionals
  • Workshop zur Methodenkompetenz
  • Vorträge ausgewiesener Experten (u.a. vom Fraunhofer IOF, IPHT, Carl Zeiss, Jenoptik)
  • Buntes Begleitprogramm: Szenetour durch Jena, Sport am Abend, Meet the professionals, Planetarium und vieles mehr

Hier gibt es das Programm!

Wann:    Sonntag bis Freitag, 17. bis 22. März 2013
Wo:         Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Albert-Einstein-Str. 7, 07745 Jena

Wer kann sich bewerben?
  • Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften
  • Vom Erstsemester über Bachelor- bis zu Masterstudenten
  • Nutze unser Online-Bewerbungstool.
  • Lade tabellarischen Lebenslauf, Motivationsschreiben (ca. 1 Seite) und Leistungsnachweis aus dem Studium hoch.
  • Erstsemester: Studienbescheinigung statt Leistungsnachweis
  • Bewerbungsschluss: 20.01.2013

Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos. Reisekosten werden so weit wie möglich übernommen. Ein Masterabschluss sollte noch nicht vorliegen.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF betreibt mit seinen Partnern anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der optischen Systemtechnik. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen bildet das Fraunhofer IOF die gesamte Prozesskette vom Systemdesign bis zur Fertigung von Prototypen optischer, opto-mechanischer und opto-elektronischer Systeme ab.

Perspektiven für eine Karriere in der Welt des Lichts

Photonik-Akademie 2012 voller Erfolg: 40 Studenten erlebten Laserpraxis hautnah.

„Es ist unglaublich faszinierend zu sehen, was man heute bereits alles mit dem Laser machen kann“, lautet das Fazit gleich mehrere Studenten, die gerade eine aufregende Laser-Praxiswoche hinter sich gebracht hatten. Die insgesamt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Photonik-Akademie 2012 zum Thema „Laser und Lasermaterialbearbeitung“ hatten sich in der letzten Märzwoche dieses Jahres intensiv mit der Wissenschaft rund um dieses besondere Licht mit all seinen Facetten beschäftigt.

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen, unter der Leitung von Professor Reinhart Poprawe, war Gastgeber der ersten Photonik-Akademie, die im Rahmen der Nachwuchsinitiative „Photonik Campus Deutschland“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der gesamten deutschen Photonik-Branche getragen wurde.

Laser zum Anfassen

„Wir wollen das grundlegend geweckte Interesse der Teilnehmer an der Photonik durch Erstberührung hintermauern, und das so faszinierend wie möglich“, so Professor Poprawe, zur Intention der einwöchigen Veranstaltung. Schon am ersten Tag konnten die angehenden Akademiker nach einer Reihe von interessanten Laser-Vorträgen einen Blick in die Labore des ILT werfen.

Am nächsten Tag gab es dann jede Menge „Laser zum Anfassen“. Die Firma EdgeWave in Würselen, ein Spin-Off des ILT, gewährte Einblicke in die Fertigung von Lasern. Bei cleanLASER in Herzogenrath, einem weiteren ILT-Spin-Off, durften die zukünftigen Photonik-Experten dann selbst an den Abzug. Mit einer handgeführten Laseroptik, ähnlich einer „Laserkanone“ aus einem Science-Fiction-Film, konnten sie auf eine Gussform „schießen“, um sie zu reinigen. „Das ist cool“, so das einhellige Urteil der jungen Forscher. Zum Abschluss des Praxistages konnten die Teilnehmer einen Blick in das Lumiblade Creative Lab der Firma Philips in Aachen werfen und sich Beleuchtungstechnologie von morgen auf Basis organischer Leuchtdioden (OLED) ansehen.

Direkter Kontakt zur Laserbranche

Auch der dritte Tag der Akademie hielt den Bezug zur Praxis, zunächst mit einem Besuch der Firma Laserline in Mülheim-Kärlich. Abends trafen die Studenten bei einem gemütlichen Kaminabend im Eulenhof, dem internationalen Begegnungszentrum der Uni Stuttgart, namhafte Vertreter aus der Photonik-Branche. Die Vertreter von Bosch, Daimler, VDMA, Polytec und IFSW wurden von den Studenten mit Fragen über Berufsaussichten, den Anforderungen der Wirtschaft an angehende Akademiker und den Einstieg ins Berufsleben regelrecht gelöchert.

Am vierten Tag stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Der Tag führte die 40köpfige Gruppe samt Betreuer zu einem Big Player der Lasertechnik, der Firma TRUMPF in Ditzingen bei Stuttgart. Mit einem Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro im Jahr gehört TRUMPF zur Weltspitze im Bereich industrieller Laser. Das Unternehmen gewährte den Besuchern tiefe Einblicke in die Arbeitswelt eines Photonikers. In den großen Hallen des Unternehmens durften die Teilnehmer der Photonik-Akademie direkt in die faszinierenden Produktionsprozesse von Lasermaschinen einsehen. Besonders beeindruckend war jedoch die Live-Demonstration der gigantischen Werkzeugmaschinen.

Nach Theorie und Praxis ging es im letzten Teil der Akademie um die so genannten Soft Skills, um Selbstreflexion, Methodenkompetenz und Präsentationsstärke. In der Abschlusszeremonie erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Urkunden aus der Hand von Professor Ernst M. Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen und Dr. Frank Schlie-Roosen, Fachreferatsleiter für Photonik und Optische Technologien beim BMBF.

„Frauenquote“ voll erfüllt

Für die Photonik-Akademie hatten sich 124 Studentinnen und Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet beworben, von denen 40 Kandidaten schließlich ausgewählt wurden. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich unter den 40 Besten auch 10 Studentinnen befanden, was einer Frauenquote von 25 Prozent entspricht. Die Teilnehmer kamen ausschließlich aus naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen, die meisten sind angehende Physiker, aber es waren auch Studenten der Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau dabei.

In den kommenden Jahren sollen weitere Akademien zu andern Themenfeldern der Photonik folgen. „Die Einblicke in die praktische Arbeit bei den Firmenbesichtigungen und die Möglichkeit, mich mit den anderen Studenten auszutauschen, haben mich überzeugt“, so einer der Teilnehmer, und weiter: „Ich fand es sehr faszinierend, zu sehen, was man heute bereits alles mit dem Laser machen kann. Wenn es möglich wäre, würde ich auch an den weiteren Akademien teilnehmen.“

Hintergrundinformationen

Die Photonik ist bereits heute Deutschlands führende Zukunftsbranche mit einem Jahresumsatz von rund 30 Milliarden Euro. Und sie wird weiter wachsen. Professor Poprawe: „Wir haben Umsatzsteigerungen von rund 10 Prozent p.a. in den letzten Jahren. Das macht deutlich, dass auch der Bedarf an gut ausgebildeten Wissenschaftlern und Technikern stetig steigen wird“. Experten rechnen mit einem Bedarf von bis zu 9.000 Akademikern in der Branche bis 2015/16.

Das hat auch die Bundesregierung erkannt und fördert mit dem zu Jahresbeginn gestarteten Programm „Photonik Forschung Deutschland“ die Branche mit ca. 100 Millionen Euro pro Jahr. Und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist auch Partner der branchenübergreifenden Initiative „Photonik Campus Deutschland“, der neben den Wirtschaftsverbänden SPECTARIS, VDMA und ZVEI auch Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und Unternehmen aus der Photonik-Branche angehören. „Uns geht es aber nicht nur um die gezielte Nachwuchsförderung. Uns geht es auch um die Wahrnehmung unserer Branche in der Gesellschaft. Das ist ein dynamischer Prozess. Je intensiver wir wahrgenommen werden, desto mehr junge Menschen werden sich für einen Beruf in unserer Branche entscheiden“, so Poprawe.

Auf der Hannover Messe 2012 wird die Initiative „Photonik Campus Deutschland“ am 23. April 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Wir sind ein Unternehmen mit Schwerpunkten in der Fertigungstechnik, der Lasertechnik und der Medizintechnik. Unseren Kunden bieten wir nicht nur innovative Produkte von hoher Qualität. Wir haben Lösungen für Ihre Aufgaben – ob in der Blechbearbeitung, beim Lasereinsatz in Produktionsprozessen, bei Elektronikapplikationen oder der Krankenhausausstattung.