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Informatik-Feriencamp für Weltverbesserer gewinnt Code Week Award

Zwei Bilder. Links: Mikrocontroller mit Steckverbindungen. Rechts: Papierblume mit Elektronik, die mit einer Taschenlampe angeleuchtet wird.

Informatik/Photonik Nachwuchsprojekt gewinnt mit 10.000 Euro dotierten Preis zur Förderung von digitalen Skills bei Kindern und Jugendlichen.

Nahaufnahme eines Arduinos mit Steckboard und Elektronikbauteilen.

Mit Unterstützung der Make Light-Initiative des BMBF entwickelte das InfoSphere-Team einen eigenen Elektronik-Baukasten mit allen nötigen Materialien wie Arduino, Steckboard, Widerständen, LEDs und Steckkabeln für Photonik-Einführungsworkshops. Foto: VDI TZ

Das „Informatik-Feriencamp für Weltverbesserer“ des Informatik Schülerlabors InfoSpere in Aachen hat den mit 10.000 Euro dotierten „Code Week Award“ gewonnen. Das Feriencamp wurde in seiner Konzeption und Entwicklung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Make Light-Initiative unterstützt.

Das gesamte InfoSphere-Team ist über die Auszeichnung begeistert: „Wir freuen uns riesig über diese Ehre und noch viel mehr darüber, dass dank dem Preisgeld von 10.000 Euro nun zwei Arduino-Feriencamps für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse 8 komplett kostenfrei angeboten werden können.“

Am 5. und 6. Januar 2015 hatte das Camp erstmalig im InfoSphere in Aachen stattgefunden, als eine Art „abschließender Beta-Test“. Rund 20 Jugendliche erlernten am ersten Tag die Grundlagen der Arduino-Programmierung und den Umgang von Technikbauteilen anhand von einfachen Projekten: sie erweckten eine Sonnenblume zum Leben, ersparten einem LKW unschöne Beulen beim Einparken, konnten mit Hilfe von Licht die Geschwindigkeit messen und verpassten einem temperaturfühlenden Eisbären eine leuchtende Nase.

Sechs Studenten, zwei Frauen und vier Männer, stehen fröhlich nebeneinander.

Das Team vom InfoSphere beim Beta-Feriencamp Anfang Januar 2015. Bild: VDI TZ

Am zweiten Feriencamp-Tag programmierten und bauten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 dann ihre eigenen Lichtprojekte: Autos mit Hindernissensoren, blinkende T-Shirts, temperaturanzeigende Handschuhe und Computerspiele auf einer LED-Pixelmatrix. Abschließend wurden die Projekte dann vor den versammelten Eltern, Freunden und Verwandten präsentiert.

Das erste reguläre Feriencamp „Mit Informatik und Photonik die Welt verbessern“ wird in den Osterferien stattfinden, dann allerdings über drei Tage vom 8. bis 10. April 2015. Der Termin vom zweiten Camp wurde in die Sommerferien vom 5. bis 7. August 2015 gelegt. Dank des Preisgeldes sind diese für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun kostenfrei (Verpflegung und Übernachtung inklusive). Anmeldungen sind über die Webseite des InfoSphere möglich.

Der Preis

Sicht auf einen rechteckigen Tisch von schräg oben. Am Tisch sitzen sieben Menschen an Laptops oder arbeiten mit elektronischen Bauteilen.

Im Feriencamp bauen die Jugendliche nach einer Einführung eigene Projekte zur Verbesserung der Welt. Bild: VDI TZ

Der “Code Week Award” zeichnete zum ersten Mal in diesem Jahr Projekte aus, die jungen Menschen den Umgang mit digitalen Technologien und den Spaß am Programmieren näherbringen. Der Preis wurde Ende 2014 erstmalig von der Technologiestiftung Berlin in Kooperation mit dem Design Research Lab der Universität der Künste Berlin ausgeschrieben. Als Förderer konnte die Samsung Electronics GmbH gewonnen werden.

Bewerben konnten sich Privatpersonen, Hochschulen und Initiativen mit nachhaltigen, pädagogischen Konzepten für kreative Workshop-Reihen, Hackathons oder anderen Formate. Im November und Dezember 2014 hatten sich 34 Projekte aus ganz Deutschland für die mit 5.000 und 10.000 Euro dotierten Preise beworben. Ende Januar 2015 wurden schließlich die insgesamt zehn Gewinner in den beiden Preiskategorien von einer fünfköpfigen Jury bekannt gegeben.

“Die Einreichungen haben uns das Leben nicht gerade leicht gemacht. Egal ob es um Programmierzeilen, Algorithmen, Roboter, Games oder Mathematik ging: Die Vielfalt der eingereichten Projekte hat uns sehr beeindruckt” erklärte Schirmherrin Prof. Dr. Gesche Joost im gemeinsamen Jury-Statement.

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